Wirtschaftsbund informierte über geplante Volksgarage in Simmering

(05.10.2011)

Kurz vor den Sommerferien informierte die SP-Bezirksvorstehung die anderen Fraktionen über großangelegte Bautätigkeiten in der Simmeringer Hauptstraße. Auf eine Information der Bürger und Geschäftsleute in diesem Bereich wartete man seither vergebens.

Am Donnerstag, 22. September 2011, lud die Bezirksgruppe Simmering des Wirtschaftsbundes Wien interessierte Unternehmer und Unternehmerinnen ein, sich über die geplanten Baumaßnahmen der Stadt Wien im Bereich Simmeringer Hauptstraße 1 - 40 zu informieren. Dabei ging es nicht nur um Informationen über den Umfang und Ablauf des geplanten Projektes, sondern auch um Hilfestellungen für die betroffenen Unternehmer und Unternehmerinnen.

Rund 100 Betroffene folgten der Einladung von Wirtschaftsbund Simmering Obfrau KommR Brigitta Zetschock sich über den Stand des Bauvorhabens der Stadt Wien zu informieren. Dabei erläuterte Frau DI Helga Wagner von der Verkehrspolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer Wien die einzelnen Baustufen des Bauvorhabens, in dessen Zuge auch der Bau einer Volksgarage geplant ist. Der Unmut über das Straßenbauprojekt der Stadt Wien war entsprechend groß, da im Zuge des Baus die Geschäftstätigkeit der Unternehmer und Unternehmerinnen in diesem Bereich eingeschränkt wird. Auch wurde die Sinnhaftigkeit einer weiteren Garage, die sich im nahen Umfeld von zwei weiteren unausgelasteten Garagen befinden soll, angezweifelt.

Die anwesenden ÖVP Bezirksräte Leo Prochazka, Andreas Umgeher und Christian Zetschock mussten mehrfach darlegen, dass diese Entscheidung von der Landes- und Bezirks-SPÖ zu verantworten ist. Die geladene Expertenrunde hat keinen Einfluß auf die Ausgestaltung, sondern stellte ausschliesslich den Ist-Zustand vor.

"Ich verstehe durchaus den Unmut der Betroffenen. Daher sehen wir uns als Wirtschaftsbund Simmering als Service-Partner der hiesigen Wirtschaft. Wir möchten einerseits die Betriebe über das Projekt und deren Auswirkungen informieren und auf der anderen Seite auch Unterstützung bieten, etwa mit Hilfe von Informationen für finanzielle Unterstützung der Unternehmen", erläutert KommR Brigitte Zetschock.

Für viele Unternehmer und Unternehmerinnen bedeutet ein Bauvorhaben vor der eigenen Türe einen großen finanziellen Verlust und in Folge dessen das mögliche Ende des Betriebes. Daher war ein zentrales Thema der Informationsveranstaltung, die Frage nach finanziellen Hilfen der Wirtschaftskammer Wien und der Stadt Wien. Hier stand Frau Natalie Prybilla vom Förderreferat der Wirtschaftskammer Wien Rede und Antwort und konnte den Simmeringer Unternehmen eigens entwickelte Fördermaßnahmen vorstellen.

"Wir werden auch weiterhin die Simmeringer Betriebe über den aktuellen Stand des Bauvorhabens und mögliche Förderungen informieren. Als Service-Partner für die Betroffenen leiten wir auch gerne Anliegen, Fragen und Beschwerden an die entsprechenden Stellen im Bezirk und der Stadt Wien weiter" bot KommR Zetschock am Ende der Veranstaltung allen Unternehmern und Unternehmerinnen an.