Wieder einmal zeigt der Rechnungshof in einem Rohbericht auf, wie "kreativ" die Wiener Stadtregierung ihre Finanzpolitik gestaltet.
"Angesichts der Finanzakrobatik von Vizebürgermeisterin Renate Brauner hinsichtlich Haftungen und Fremdwährungskrediten muss einem langsam angst und bange werden."
So war man bei diversen Ländern insbesondere aber in Wien der Meinung, dass die Milliardenhaftungen für Banken nichts mit dem Stabilitätspakt zu tun haben, woraufhin diese schlichtweg weggelassen wurden. Um Obergrenzen einzuhalten, wurden Haftungen entweder gar nicht oder nicht in voller Höhe einbezogen.
Wieder einmal wurde Rot-Grün bei einem dreisten Verschleierungsversuch ertappt. Und von den Verantwortlichen, allen voran Finanzstadträtin Renate Brauner, werden die Probleme regelmäßig kleingeredet bzw. geleugnet.
"Gerade in Bezug auf die Finanzgebarung der Stadt brauchen wir einen Kurswechsel. Wir benötigen in Wien endlich Effizienz, Professionalität und Transparenz. Die Bürger haben ein Recht zu wissen, was mit ihrem Steuergeld passiert."