Die Antwort seitens Vizebürgermeisterin Vassilakou auf einen parteiübergreifenden Antrag, hinsichtlich der Schaffung neuer Carsharing Parkplätze in der Josefstadt (mögliche Standorte: Albertplatz, Matthias-Hauer-Platz, Pfeilheim etc.) klingt ernüchternd. Laut des Schreibens ließe die aktuelle Judikatur eine Schaffung von Carsharing-Parkplätzen nicht mehr zu.
Es bringt viele Vorteile
Eine eventuell dennoch mögliche Umsetzung wolle Vassilakou innerhalb ihrer eigenen Geschäftsgruppe klären. Die Stadträtin möchte offenbar eine Umsetzung alleine in ihrem Ressort angesiedelt wissen. Bezirksinitativen sind daher unerwünscht. Kein Verständnis dafür zeigt die Bezirksvorsteherin der Josefstadt, Veronika Mickel:
"Carsharing ist ein bestechendes Konzept, das, gut für Geldbörse und Umwelt, nur Vorteile mit sich bringt. Ich möchte mehr Carsharing Parkplätze für die Josefstadt und hoffe, dass uns Stadträtin Vassilakou dabei unterstützt und nicht behindert."
ÖVP bleibt an Forderung dran
In der Josefstadt will man weiter am Thema dranbleiben, und sich um Carsharing Parkplätze bemühen. "Die Parkplatzproblematik in der Josefstadt ist evident, daher darf eine gute Idee wie Carsharing nicht den Befindlichkeiten eines Ressorts zum Opfer fallen. Wir werden im Sinne der Josefstädter und Josefstädterinnen nicht von dieser Forderung abweichen", so Andreas Ottenschläger.
Zur Sache - Idee: Car Sharing
Carsharing ist vor allem für jene, die nur selten ein Auto benötigen ein tolles Angebot. Hierbei stehen auf reservierten Stellplätzen Autos zur Verfügung, die von jedem Carsharing-Nutzer in Anspruch genommen werden können. Sämtliche Fixkosten für ein eigenes Auto fallen weg. Aber auch für unsere Umwelt ist das Konzept eine echte Bereicherung. Fahrten mit Carsharingautos werden genauer geplant. Dadurch verringert sich das Gesamtfahraufkommen. Ein weiteres Argument für Carsharing, das gerade in der Josefstadt schlagend wird, ist natürlich auch die nervige Parkplatzsuche, die durch die Nutzung von Carsharing wegfällt.