Beim 15.000 m² großen Favoritner Wasserspielplatz (Kosten etwa 1 Million Euro), der im Juni eröffnet werden soll, handelt es sich nicht nur um ein Paradies für Wasserliebhaber, sondern auch eines der Wasserverschwender.
Laut Bezirksvertretung gibt es nur "fließendes" Hochquellwasser am Spielplatz, welches durch die Anlage und direkt in den Kanal geleitet wird. Geringe Mengen Wasser werden zum Gießen benutzt. Fakt ist, dass wertvolles Hochquellwasser über 100 km nach Wien geleitet wird, um hier verschwendet zu werden.
"In einer Zeit wo Wasser überall auf der Welt knapper wird, leistet Wien sich den Luxus, etwa vier Monate im Jahr, große Mengen an Wasser zu verschwenden", so ÖVP-Bezirksrätin Magdalena Kelaridis.